Das Studienangebot Kulturmanagement der Universität Basel

vermittelt durch Aus- und Weiterbildung breite Kompetenzen an den Schnittstellen zwischen Kultur und Management, zwischen Kulturproduktion und Kulturpolitik.

Das SKM – Studienangebot Kulturmanagement (vormals Studienzentrum Kulturmanagement) wurde 2002 gegründet, um dem Kern seiner Tätigkeit, dem berufsbegleitenden Masterprogramm Kulturmanagement, einen weiteren Rahmen zu geben. Das SKM bietet seither eine vielfältige Palette an Angeboten für im Kulturbereich Tätige und an Kultur und Kulturmanagement Interessierte an. Es betreibt auch die wichtigste Stellenbörse für den Kulturbereich in der Schweiz. Trägerschaft des SKM ist seit 2015 die Philosophisch-Historische Fakultät. Seine Weiterbildungsangebote gehören zur Palette der Advanced Studies der Universität Basel.

Das Studienangebot Kulturmanagement besetzt eine wichtige Schnittstelle zwischen Lehre und Praxis. Es kooperiert mit der Philosophisch-Historischen, der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Juristischen Fakultät der Universität Basel und weiteren Hochschulen innerhalb und ausserhalb der Schweiz sowie insbesondere baslerischen, nationalen und internationalen Partnerinstitutionen des Kulturbereichs. Das SKM zeichnet sich durch intensive Kontakte zur schweizerischen Kulturszene, zur Stiftungslandschaft und zu Politik und öffentlicher Verwaltung aus.

Durch seine vielseitigen Kompetenzen und Ressourcen, reichhaltigen Praxiserfahrungen, das umfassende nationale und internationale Netzwerk und die betont kulturreflexive Haltung zum Kulturmanagement gewährleistet das SKM qualitativ hochstehende und bedarfsgerechte Weiterbildung. Es trägt damit massgeblich zur Professionalisierung des Kulturbetriebs und zur Stärkung des Kulturlebens in der Schweiz bei.

Leitgedanken

Das bewährte Basler Modell für Kulturmanagement fördert und fordert sowohl das sachgerechte Handeln für Kultur als auch die integrative Herangehensweise an Kultur. Es legt Wert auf ein reflektiertes Kulturmanagement:

Kulturreflexives Management: Zuerst und zuletzt geht es immer um die Kultur. Der kulturreflexive Ansatz betont sowohl die Einbettung des Kulturmanagements in aktuelle Debatten um gesellschaftliche Entwicklungen als auch den Gestaltungsraum innerhalb der Kulturarbeit. Er fördert damit das Nachdenken über das eigene Rollenverständnis als Kulturmanager/in.

Praxisbezogene Interdisziplinärität: Erst in der Verknüpfung mit sozial- und medienwissenschaftlichen, politischen, ökonomischen, juristischen und ethischen Theorie- und Praxisfeldern konstituiert sich das Kulturmanagement. Der generalistische Ansatz der Weiterbildung unterstützt den  spartenübergreifenden Austausch.

Forschungsbasierte Anwendungsorientierung: Mit der Anbindung an die Philosophisch-Historische Fakultät der Universität Basel sowie der Einbindung von praxiserfahrenen Dozierenden ergeben sich Synergien zwischen kulturtheoretischer Forschung und kulturmanagerialer Praxis. Universitäre Lehre und Projektarbeit greifen produktiv ineinander und leisten so den Transfer aktueller Forschung in die Berufspraxis.